Gemeindewahlen 2024
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wer kennt nicht dieses Sprichwort! Und trotzdem Wahlen bedeuten Freiheit. Nicht jeder Mensch auf diesem Planeten hat diese Freiheit. Wir entscheiden nicht, wo wir geboren werden. Deshalb haben wir unwahrscheinliches Glück, dass wir wieder wählen dürfen. Wahlen und Demokratie gehören zusammen. Niemand schreibt uns vor wen wir zu wählen haben. Diese Freiheit bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Wer das erste Mal wählen kann und nicht geprägt ist von seinem Umfeld oder von einem negativen Erlebnis, der tut sich schwer mit Listen und Köpfen. Heute finden wir im Internet die Webseiten der Parteien und die Daten der Kandidierenden. Verschiedene aufgeführte Themen zeigen in welcher Richtung das Engagement der Gruppierung zielt. So wie die Bevölkerung unterschiedlich denkt, so werden sie durch diese Gruppierungen resp. Parteien vertreten. Eine Partei zu finden, die zu 100 % die eigene Meinung vertritt, die gibt es nicht. 60 % wird als gut bezeichnet. In unserem Land ist es wichtig, dass viele Meinungen vertreten sind, was die Diskussionen nicht einfacher macht. Sie sind aber oft eine Bereicherung, solange sie respektvoll geführt werden. Alle Kandidierenden haben sich für eine Richtung entschieden, sind motiviert und wollen sich für Muttenz engagieren. Politische Arbeit, sich zu engagieren für eine Gemeinde, ist ein Lehrgang und Abenteuer. Gehen Sie wählen!
Die Mitte Muttenz
Vorstand Maria Wermelinger
Den Zeitgeist wahrnehmen
Selbst ehemals berufstätig und alleinerziehend kann ich mittlerweile als Pensionierte, Frau, Mutter, Grossmutter und Ehefrau durch all meine Rollen auf facetten- und erfahrungsreiche Jahre zurückblicken.
Die Veränderungen unserer Gesellschaft prägen mit hoher Geschwindigkeit die Lebensformen von Familie, Beziehungen, Arbeitswelt und den Umgang mit der Umwelt.
In der Gemeindekommission möchte ich die Entwicklung und die Veränderungen konstruktiv mitgestalten. Die Kinder von Muttenz sollen eine optimale Betreuung erhalten, während die Eltern ihre Arbeit ausüben und ihre vielfältige Verantwortung wahrnehmen können. Dass beide Elternteile ihren Beruf ausüben, soll nicht als Egoismus verurteilt werden, sondern als Tatsache, da oft ein Lohn alleine die Familie nicht finanziert. Zudem sind auch Frauen dank Gleichberechtigung ausgebildet, üben Funktionen aus, die ihre Präsenz fordert und tragen so ihren Beitrag zu Wirtschaft und Sozialem bei.
Da Angehörige oft nicht mehr in der Nähe wohnen oder anderweitig eingespannt sind, soll auch den älteren Generationen eine entsprechende Infrastruktur geboten werden, die ermöglicht – dank professioneller, liebevoller Betreuung – zuhause oder in betreutem Wohnen den Alltag verbringen zu können. Eine solide, umweltverträgliche Infrastruktur für alle Generationen.
Die Mitte Muttenz Monique Locarnini-Dörig
Demokratie in Aktion
Ich arbeite bei der Bundeskanzlei in Bern mit meinen Kolleginnen und Kollegen daran, die digitale Transformation der Verwaltung voranzubringen. In der Bundeskanzlei angestellt sein heisst, ein wenig näher an verschiedenen Themen der eidgenössischen Demokratie zu sein. Die Bundeskanzlei ist unter anderem für die direktdemokratischen Prozesse zuständig, nimmt in dieser Rolle z.B. Unterschriftensammlungen entgegen und ist verantwortlich für e-Voting. Dies macht mir immer wieder bewusst, in welch speziellem Land wir Bürger sein dürfen. In keinem anderen Land der Welt sind die direktdemokratischen Elemente soweit ausgebaut wie bei uns. Dies bedeutet, dass wir keine Könige und Fürsten auf Zeit wählen, sondern Politiker, die immer wissen, dass das Volk der Souverän ist und über die direktdemokratischen Mittel diese Souveränität auch lebt. Auf Gemeindeebene verhält es sich genauso. Wir wählen Gemeinderäte, die ihre Arbeit als Dienst an den Einwohnern verstehen und leben und die ihre Vorlagen drei- bis viermal pro Jahr vor einer Gemeindeversammlung vertreten müssen. Ich bin sehr froh, stellen sich unsere Gemeindepräsidentin Franziska Stadelmann und Gemeinderat Thomas Schaub zu Wiederwahl, ich empfehle sie Ihnen von Herzen. Die Liste der Kandidaten der Mitte für die Gemeindekommission ist bestückt mit Persönlichkeiten mit ganz verschiedenen Hintergründen und Erfahrungen, ich empfehle Ihnen auch diese Liste zur Wahl.
Felix Moser, Vorstandsmitglied Die Mitte Muttenz
Die Demokratie muss man leben, sie ist nicht einfach gegeben.
Nach bald 12 Jahren in der Gemeindekommission stelle ich mich gerne eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Ich schätze den politischen Diskurs und das oft harte Ringen um praktikable und realisierbare Lösungen. Die Demokratie ist die beste aber auch die anspruchsvollste Staatform. Entscheide werden nicht einfach von einem kleinen Gremium erarbeitet und geliefert, sondern müssen verschiedensten politischen Aspekten standhalten, bis sie umgesetzt werden können. Jede und jeder Stimmberechtigte hat die Möglichkeit, sich zu allen politischen Themen zu äussern und abzustimmen. Zu oft werden Stimmen laut, die die politischen Prozesse als viel zu langsam taxieren. Demokratische Prozesse, wo möglichst alle, unabhängig der gesellschaftlichen Rolle, die sie einnehmen, einbezogen werden, brauchen Zeit. Aber auch hier gilt: «Was lange währt, wird endlich gut.» Mit Freude nehme ich die Herausforderung an, mich auch in Zukunft am demokratischen Prozess unserer Lokalpolitik zu beteiligen und für Muttenz mit Vertretern der anderen Parteien um gute Lösungen zu ringen. Es stehen zahlreiche wichtige Aufgaben an, die es anzupacken gilt. Dies funktioniert am besten, wenn wir trotz unterschiedlicher politischer Richtung Respekt und Toleranz üben.
Die Mitte Muttenz, Christopher Gutherz, Präsident
Meine neue Herausforderung als Gemeindekommissionskandidatin
Am 3.3.2024 stehen die Gemeindewahlen an. Diese Wahlen werden für mich etwas Besonderes sein. Ich werde zum ersten Mal für einen Sitz in der Gemeindekommission kandidieren. Sehr gerne würde ich eine aktive Rolle in der Gemeinde zugunsten der Bevölkerung übernehmen. Bis anhin – und auch weiterhin – engagiere ich mich gerne in der Freiwilligenarbeit. Sei es als Vorstandsmitglied bei einem Verein, sei es für Arbeitseinsätze oder als Mitglied einer Arbeitsgruppe. Diese Arbeiten bzw. Einsätze haben mir schon viele schöne Momente und Erinnerungen geschaffen. Z.B. der Arbeitseinsatz beim Eidg. Schwing- und Älplerfest in Pratteln 2022 wird unvergesslich bleiben. Neben meiner grossen Familie wird sicher mein Beruf als Treuhänderin ein gutes Fundament sein für finanzielle Fragen. Die Unterstützung von meinen drei Kindern und von meinem Mann sind mir gewiss für mein politisches Engagement und natürlich kann ich auch auf die Unterstützung meiner Partei Die Mitte Muttenz zählen. Ich würde mich freuen, wenn sie mir ihre Stimme geben werden! Am 3.2.24 und 10.2.24 können Sie mich von 10 -12 Uhr bei der Tramhaltestelle Muttenz Dorf antreffen. Es würde mich freuen, ihnen persönlich begegnen zu können.
Denise Kümmerli, Kandidatin Gemeindekommission Die Mitte Muttenz
Warum in die Gemeindekommission?
Was hat mich dazu bewogen, für das Amt in der Gemeindekommission zu kandidieren? Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen. Die Bevölkerung stützt sich bei Gemeindeversammlungs-Abstimmungen auf die Empfehlungen der Kommission. Man weiss, dass die Geschäfte von den GK – Mitgliedern sehr genau studiert werden. Als neugierige Person hinterfrage ich vieles, bis ich ein komplettes Bild habe, welches zufriedenstellend ist und mir ermöglicht, eine Entscheidung zu treffen. Bei meinem Handeln lasse ich mich von mir wichtigen Werten leiten, die meine Person charakterisieren. Solidarität: Der Zusammenhalt ist an vielen Orten gefragt, so in der Familie, im Alltag, in der Schule, in der Partei u.s.w.. Die Verbundenheit führt zum Erfolg und übereinstimmende Werte zur Harmonie. Fortschritt: Alles entwickelt und verändert sich, wer stehen bleibt, hat verloren. Gerechtigkeit: Sie ist gesellschaftlich wichtig und geht Hand in Hand mit Fairness. Jeder Mensch soll gleichbehandelt und respektiert werden. Mit diesen Werten würde ich gerne die Gemeinde Muttenz in der Kommission vertreten.
Maria Preite Vorstand Die Mitte Muttenz
Demokratie?!
Wir leben in einem Land, in dem Werte wie Freiheit, Gleichberechtigung und Respekt im Normalfall keine Worthülsen sind. Demokratie wird als Selbstverständlichkeit angesehen. Es war jedoch ein langer, beschwerlicher Weg, um zur Demokratie zu kommen. Heute wird uns immer mehr bewusst, dass wir für das Wohlergehen und die Freiheit mit Engagement und viel Freiwilligenarbeit einstehen müssen. Es geht uns nicht gut, wenn wir alle die Hände in den Schoss legen. Unserer Gemeinde geht es gut, weil ganz viele Personen sich um das Wohl aller kümmern. Sei es in den verschiedenen Vereinen oder eben auch in den politischen Ämtern. Auch ich bin schon einige Jahre politisch aktiv. Darum kandidiere ich gerne wieder für die Gemeindekommission. Demokratie setzt voraus, dass man im Team arbeitet. Demokratie ist aber auch, dass man sich nicht immer einig ist. Es braucht viel Musse und Geduld, um an einem Projekt zu bleiben. Die Bedürfnisse der Bevölkerung sind verschieden, darum ist es wichtig, dass in der Gemeindekommission und im Gemeinderat viele Stimmen vertreten sind. Eine Politik der Einseitigkeit ist der Tod einer Demokratie. Demokratie kann man nicht kaufen. Demokratie muss man leben. Ich zähle darauf, dass Sie am 3. März an die Urne gehen. Die Mitte Muttenz dankt Ihnen für Ihre Unterstützung.
Franziska Egloff-Schraner, Vizepräsidentin Die Mitte Muttenz
