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Leserbriefe unserer Parteimitglieder

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Die Qual der Wahl ? 57 Kandidatinnen und Kandidaten unseres Wahlkreises Muttenz/Birsfelden wollen in den neuen Landrat der Amtsperiode 2023 bis 2027 gewählt werden. Nur gerade acht Sitze stehen aber unserem Wahlkreis zu. Als Wählerin oder Wähler entscheiden wir uns für die aus unserer Sicht acht qualifiziertesten Personen. Aber welche Qualifikationen denn? Ist es die längste schulische und berufliche Ausbildung mit dem höchstmöglichen Abschluss? Geht es um die grösstmögliche persönliche, berufliche oder politische Erfahrung? Ist es der gesellschaftliche Bekanntheitsgrad oder die gesellschaftliche Akzeptanz einer Person? Ist es das reife Alter oder die jugendliche Dynamik? Sind Leadertypen gefragt mit besonders ausgeprägten Ecken und Kanten oder wählen wir lieber Opportunisten? Brauchen wir Personen mit viel Engagement, Empathie und Fähigkeit, Brücken zwischen den Fronten zu schlagen? Fragen über Fragen. Die Qual der Wahl. Niemand bringt alle diese erwähnten Eigenschaften mit, was auch gar nicht nötig ist. Unsere aktuelle Kandidatenliste in der politischen Mitte deckt die grosse Mehrheit der aufgezählten Qualifikationen ab und hilft mit, lösungsorientiert zu handeln, weshalb ich Ihnen die Liste 5 zur Landratswahl und gleichzeitig Maria Preite-Marra in die Sozialhilfebehörde empfehle. Die Mitte Muttenz, Christopher Gutherz, Präsident
Christopher Gutherz
Stillstand trotz angespannter Versorgungslage? In der Schweiz besteht eine angespannte Versorgungslage. Nicht erst seit letztem Jahr sollte uns bewusst sein, dass die Energiemangellage ein langfristiges Problem ist. Im Jahr 2017 hat die Schweizer Stimmbevölkerung das Energiegesetz mit 58.2 % klar angenommen. Der Bau von neuen Kernkraftwerken wird verboten, die bestehenden AKW dürfen so lange betrieben werden, wie sie sicher sind. Die Richtigkeit der Abkehr von Atomenergie und den Abstimmungsentscheid zeigt die aktuelle Diskussion um einen Standort für ein Atommüll-Endlager auf. Leider werden auch künftige Generationen damit beschäftigt sein, die Altlasten von heute zu beseitigen. Der Stromverbrauch in der Schweiz stieg im Jahr 2021 um 4%. Die Energieerzeugung aus AKW betrug 35% von der gesamten Energieerzeugung. Wenn dieser Anteil nach dem Ende der Betriebsdauer des letzten AKW voraussichtlich im Jahr 2045 wegfällt, muss der Strom anders erzeugt und beschafft werden. Deshalb sind erneuerbare Energiequellen wichtiger denn je. Seit 2017 ist uns die bevorstehende Mangellage grösstenteils bekannt, trotzdem wehren sich viele Personen gegen Solaranlagen, Windräder und andere erneuerbare Energien. Natürlich könnten wir den Strom importieren, doch die aktuelle geopolitische Lage zeigt auf, dass eine möglichst hohe Unabhängigkeit für die Schweiz wichtig ist. Janick Wiesner, Landratskandidat Die Mitte Muttenz
Janick Wiesner
Mitglied Gemeindekommission, , Co-Präsident
Eine eigene Meinung haben ! Familie, Freunde, Schule und Religionen lernen uns früh was richtig und was falsch ist. Immer wieder versucht das Kleinkind diese Richtigkeit in Frage zu stellen. Aber wir bleiben bis zur Adoleszenz mehrheitlich auf diesem Weg. Fast immer beginnen wir alles in Frage zu stellen in dieser Zeit. Wir schauen überall hin und sind neugierig. Wir hören auf Andere oder hören gar nicht zu. Wir sind offen für Neues, für Experimente und verlassen traditionelle Wege. - Mit der Zeit, mit den Jahren bringen wir unsere Sichtweise wieder auf eine Linie, die je nach dem, mehr oder weniger geprägt ist von unseren Wurzeln. Sie geben uns Sicherheit. Aber ebenso wichtig ist Offenheit. Offenheit ermöglichen neue Techniken und Methoden, sei dies in der Industrie, Landwirtschaft, Medizin, überhaupt in allen Bereichen bringen uns Forschung und Entwicklung weiter. - Wer bereit ist verschiedene Meinungen anzuhören, der hat die Möglichkeit sich mit den gesammelten Informationen eine eigene Meinung zu bilden. Nicht alles, was wir Menschen wollen, tut uns gut oder finden wir persönlich richtig. Als politischer Mensch kann ich gewisse Entwicklungen nur begleiten oder versuchen, diese für alle tragbar zu machen. Um dies zu können, brauche ich meine eigene Meinung, nicht die meines «Vaters». Ich muss den Mut haben, mich zu hinterfragen und gar meine Meinung zu ändern. Es geht schlussendlich um die Sache. Maria Wermelinger-Jäggi Vorstandsmitglied Die Mitte Muttenz
Maria Wermelinger
Innovatives Muttenz Im Baselbiet wollen 618 Kandidat*innen ins 90-köpfige kantonale Parlament. Die kommenden Landratswahlen versprechen spannend zu werden. Social Media wird sehr präsent sein. Im Wahlkreis Muttenz geht es um 8 Landratsmandate. Und was bringen unsere Vertreter*innen aus Muttenz mit ein? Muttenz ist eine innovative Gemeinde in baulicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlich-kultureller Hinsicht. Interessant erscheint mir die kürzlich unterzeichnete Städtepartnerschaft mit der polnischen Gemeinde Sroda Wielkopolska. Denn Muttenz «spiegelt» sich mit dieser ähnlich grossen Gemeinde und lernt dabei in punkto Verwaltung, Bildung, Infrastruktur, Sport, gesellschaftlichem und kulturellem Leben, aber auch Wirtschaftsförderung viel dazu. Als Teil der Delegation durfte ich miterleben, wie aus einem Besuch, konkrete Projekte wurden. Unter dem Motto «Über den Tellerrand schauen», kann Muttenz nur profitieren, bspw. bei wichtigen Zukunftsthemen. Die Gemeinde kann mit Sroda Themen aufgreifen und gemeinsame Lösungen finden. Beim sich anbahnenden grossen Fachkräftemangel in der Pflege, um ein konkretes Beispiel zu nennen, könnte Muttenz mit Sroda Zusammenarbeitsformen prüfen. Allenfalls gäbe es mit den dortigen Pflegeinstitutionen Austauschmöglichkeiten für junge Pflegefachkräfte. André Vögtlin, Landratskandidat Die Mitte Muttenz
Landrats- und Regierungsratswahlen vom 12. Febr. 2023 Kaum sind die Bundesratswahlen vorbei, organisieren die Parteien schon die nächste Wahl. Am 12. Februar 2023 finden die Landrats- und Regierungsratswahlen statt. Die Kandidierenden sind nominiert und freuen sich darauf, sich Ihnen präsentieren zu können. Leserbriefe werden geschrieben. Meine Gedanken kreisen im Moment weniger um Wahlen als vielmehr um die jetzige Adventszeit. Wunderschön der neue Schnee. Er unterstreicht die vorweihnachtlichen Gefühle. Mich erfüllt diese Zeit mit Dankbarkeit. Wir leben im Paradies. Bei uns gibt’s keinen Krieg und grosse Angst. Auch im Krankheitsfall besteht ein funktionierendes Gesundheitssystem. Wir können unsere Meinung frei äussern. Für uns ist das selbstverständlich, wir sind uns dessen viel zu wenig bewusst. In anderen Teilen der Welt werden Menschen für ihre Meinungsäusserung inhaftiert, gefoltert und getötet. Darum Dankbarkeit. Heute kommt das Friedenslicht aus Bethlehem in die Schweiz. Licht ist Hoffnung. Tragen wir die Hoffnung über die Festtage ins neue Jahr. Ich schaue mit Zuversicht ins neue Jahr. Auch auf die kommenden Wahlen. Ich bin dankbar, dass ich wählen und abstimmen kann und werde ganz bewusst unsere Liste der Mitte in die Urne werfen. Ihnen allen eine besinnliche und dankbare Advents- und Weihnachtszeit. Daisy Marti-Ohmberger Vorstandsmitglied die Mitte Muttenz
Daisy Marti
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht!? Wenn man sich um ein öffentliches Amt bewirbt, dann weiss man zum vornherein, dass man es nicht allen Leuten recht machen kann. Und trotzdem steigt man in den Wahlkampf in der Hoffnung, nach einer möglichen Wahl eben doch für ganz viele Menschen das Richtige tun zu können. Damit man das aber kann, ist es wichtig, dass man den Menschen zuhört und aufnimmt, was sie auf dem Herzen haben. Schnell wird in Gesprächen klar, dass für jede einzelne Person etwas Anderes Priorität hat, und man stellt sich die Frage: Ist der Mensch ein Egoist? Oft ist es wichtig, egoistisch zu sein, um überleben zu können. Es gibt aber auch einen Egoismus, der fatal ist. Der Spruch: “Wenn jeder für sich sorgt, dann ist für jeden gesorgt”, wird immer wieder zitiert. Man geht davon aus, dass es der gesamten Gesellschaft, dem ganzen Land dann am besten geht, wenn jeder seinen eigenen Nutzen maximiert: Denn jeder weiß ja selbst am besten, was er will! Leider sehen wir, dass diese Haltung nicht für alle Menschen oder die Umwelt positiv ist. Damit ein Ausgleich geschaffen wird, braucht es darum Regeln, die vom Kollektiv gewollt sind und auch entsprechend durchgesetzt werden. Am 12. Februar 2023 sind Landratswahlen. Ein wichtiger Tag für das Baselbiet. Franziska Egloff-Schraner, Landratskandidatin, Wahlkreis Muttenz-Birsfelden
Franziska Egloff-Schraner
Vizepräsidentin Die Mitte Muttenz, Mitglied Gemeinderat, Schulratsmitglied Sekundarstufe Muttenz
Miteinander – das Prinzip der Solidarität Wir leben in einer aussergewöhnlichen Zeit, in der beispielsweise Umweltprobleme aufgrund unseres Wohlstandes und des Klimawandels zunehmend spürbar werden, der Krieg in den Zeitungen allgegenwärtig ist und Armut sowie Wohlstand auch in der Schweiz zu Extremen heranwachsen. Was haben nun all diese Themen gemeinsam? Es sind Aspekte, bei denen Gegensätze aufeinanderprallen und sich Fronten immer mehr bilden. Folglich wird ein Miteinander immer weniger möglich. Das Erfolgsrezept der Schweiz war und ist unsere Demokratie und der soziale Rechtsstaat. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, benötigen wir Einsatz und Wille von allen. Deshalb setzen wir uns für unsere Partei Die Mitte ein. Als Partei der Mitte schlagen wir uns nicht einfach auf die eine oder andere Seite, sondern positionieren uns absichtlich in der Mitte, wo wir vermitteln und die polarisierten Seiten zusammenführen. Dies als wichtige Massnahme, um ein Miteinander überhaupt zu ermöglichen. Unsere Werte sind Freiheit und Solidarität, Menschenwürde und Fortschritt, Souveränität und Offenheit, Wohlstand und Gerechtigkeit. So setzen wir uns beim Klimawandel für neue Energien ein, suchen bei allen Auseinandersetzungen nach Lösungen statt nur Probleme aufzuzeigen und wollen Wohlstand für alle. Trotz Mitteposition haben wir klare Werte und stehen zu unserer Meinung. Wir halten die Schweiz zusammen! Wir stehen für ein Miteinander! Simona Gutherz, Landratskandidatin Die Mitte Muttenz
Simona Gutherz
Co-Präsidentin Primarstufe Muttenz
Was bringt uns ein Dienst für die Gesellschaft? Benevol, ehrenamtliche Arbeit oder Freiwilligenarbeit heisst diese Arbeit. Kürzlich lud die Gemeinde deren Personal zum Dankes-Apéro ein. Viele waren gekommen, noch viel mehr arbeiten im Hintergrund für Vereine, Junge, Betagte, Sport, Kultur, Politik, Feuerwehr usw. Weshalb sind diese Engagements so wichtig? – Alles scheint ja wunderbar zu funktionieren. Doch freiwilliges Engagement nimmt ab. Dieses Land hat dieses aber nötig.Einige möchten sich engagieren, können aber nicht, es fehlt die Zeit, sie befürchten finanzielle Einbussen oder kennen das Milizsystem nicht. Wer Dienst an der Gesellschaft leistet, muss meist von Familie, Freunden mitgetragen werden. Auch Arbeitgeber unterstützen den Einsatz ihrer Mitarbeitenden häufig oder leisten gar selber einen Dienst, (z.B. Zukunftstage, Industrienacht uvm.). Unser Milizsystem baut auf demokratischem Verhalten. In jeder Gruppe lernen wir Diskutieren, Fällen eines gemeinsamen Entscheides und dessen Akzeptanz, v.a. wenn wir verlieren. Der Lohn für den Dienst besteht aus einem kleinen Entgelt oder Geschenk. Den viel grösseren «Lohn» entnehmen wir der gemeinsamen Zielerreichung, sei dies im Sport, in einer Festorganisation oder in der Politik und in der Wertschätzung durch Kolleginnen und Kollegen. Lebenslanges Lernen und Ringen um gute Lösungen ist der Gewinn und der Kontakt mit interessanten Menschen und ihrem Wissen auf allen Gebieten. Maria Wermelinger Die Mitte Muttenz
Maria Wermelinger
Vernünftige Sachpolitik kann Gräben überwinden ! Als gewählter Vertreter der Muttenzer Bevölkerung übe ich wichtige Ämter aus und vertrete die Interessen der Wählerschaft. Seit vielen Jahren engagiere ich mich politisch für die Mitte Muttenz. Ich lege stets grossen Wert auf sachliche und konsensorientierte Politik. In vielen Themen wie z.B. der Familienpolitik klaffen die Ansichten zwischen den rechtsbürgerlichen und den linken Parteien weit auseinander. In der heutigen Zeit ist es daher umso wichtiger, die Argumente sachlich abzuwägen und einen für die Mehrheit tragbaren und vernünftigen Konsens zu finden. Unsere Politik ist auch auf kantonaler und sogar kommunaler Ebene durch starke Polarisierung geprägt. Als bürgerlicher Mitte-Politiker verstehe ich mich hier als verbindende und ausgleichende Kraft, die zuhören und abwägen kann, und dadurch Gräben überwindet. Mein politisches Wirken ist konstruktiv geprägt. Nach meinem Verständnis geht es nicht ums Gewinnen oder Verlieren, sondern um das Einbringen der Interessen der breiten Bevölkerung. Genauso engagiert wie als Gemeinderat in Muttenz werde ich auch im Landrat in Liestal tätig sein. Selbstverständlich vertrete ich auch im Landrat die Muttenzer Interessen. Thomas Schaub-Menzel, Die Mitte Muttenz, Landratskandidat
Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Familien- und Berufsalltag Die veränderten Familienstrukturen und die unterschiedlichsten sozio-kulturellen Zusammensetzungen der Schulklassen fordern das Elternhaus, die Schule und die Gesellschaft heraus. Um allen Kindern die besten Startchancen in den Schulalltag zu geben, sind familienergänzende Betreuungsformen, wie z.B. Tagesschulen eine seit vielen Jahren diskutierte Option. Die Tagesschule kann viel zur Chancengerechtigkeit beitragen, indem alle Kinder unabhängig ihres sozialen Hintergrundes in der Tagesschule ganzheitlich gefördert werden. Zudem ermöglichen Tagesschulen den Eltern ihren Familien- und Berufsalltag besser unter einen Hut zu bringen. Die Mehrheit der Eltern geht einer Vollzeit- oder Teilzeiterwerbsarbeit nach und sucht nach optimalen und qualitativ hochwertigen Betreuungsangeboten. Das Bedürfnis nach einem stärkeren Angebot in der familienergänzenden Kinderbetreuung ist, wie die FEB-Umfrage in Muttenz zeigte, offensichtlich. Die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dient auch der Existenzsicherung und vermeidet Familienarmut. Dies besonders, seit das Bundesgericht unlängst entschieden hat, dass geschiedene Eltern für sich selbst finanziell sorgen müssen, namentlich auch die Frauen. Familienergänzende Betreuungsformen wie Tagesschulen sind daher von zentraler Bedeutung. Veronika Gutherz Die Mitte Muttenz
Lichtblick im Landrat ! Was in Zeiten von Wahlkampf und der zunehmenden Zuspitzung der Themen immer mehr verloren geht, ist die Fähigkeit des Parlaments, gemeinsam Lösungen für Probleme der Zeit zu finden. Die Landratssitzung vom 20. Oktober 2022 bot dabei die Ausnahme der Regel. Ein dringlicher Vorstoss zur Einsetzung einer Taskforce, um die Folgen der hohen Strompreise für Unternehmen zu mildern, folgte zunächst dem üblichen links-rechts-Schema. Den Bürgerlichen wurde von linker Seite vorgeworfen, dass der Staat eingreifen soll, wenn die Privatwirtschaft versagt hat. Die bürgerlichen Parteien hielten dagegen, dass das Wohlergehen eines Unternehmens auch positiv ist für die Bevölkerung, weil damit Arbeitsplätze gesichert werden. Weitere Wortmeldungen kritisierten den Umstand, dass an der Landratssitzung vor den Herbstferien eingereichte Vorstösse zum Thema Minderung der Strompreise für die Bevölkerung, nicht dringlich überwiesen wurden. Nach 80-minütiger Debatte fand sich schliesslich ein gemeinsamer Nenner. Der Vorstoss zur Einsetzung einer Taskforce, welche die Energieversorger, Verbände und Unternehmen sowie den Kanton an einen Tisch bringt, wurde schliesslich modifiziert ohne Gegenstimme bei 2 Enthaltungen an den Regierungsrat überwiesen. Man kann nun einwenden, dass das Parlament beinahe eineinhalb Stunden «verbraten» hat für dieses Geschäft. Das ist korrekt, aber der Landrat hat auch bewiesen, dass eine für alle tragfähige Lösung respektive die Besinnung auf das Wesentliche, möglich ist. Dafür braucht es die Fähigkeit, zuzuhören und Kompromisse einzugehen. Für mich ein Lichtblick für den Landrat. Probleme werden erkannt und gemeinsam Lösungen gesucht und gefunden. Dafür braucht es aber hoffentlich nicht jedes Mal so viel Sitzungszeit.
Der Steuerwettbewerb ist real ! In der Steuerpolitik bewegt sich was. Über ein Jahrzehnt ist die letzte merkliche Steuerreform her. Am 27. November 2022 kommt die Vermögenssteuerreform I an die Urne – eine notwendige Abstimmungsvorlage. Um den Anschluss national und besonders zu den Nachbarskantonen nicht zu verlieren, braucht es diese Reform, damit das Baselbiet weiterhin attraktiv bleibt. Neben den Gesundheitskosten gehören die Steuern nun mal zu den wichtigsten Faktoren in der Beurteilung des Wohnstandorts. Ist diese Reform nicht zu extrem und zu einseitig? Nein. Denn das Ziel ist nicht, der steuerlich attraktivste Kanton zu werden, sondern vom Schlusslicht mit den höchsten Vermögenssteuern ins gute Mittelfeld zu gelangen. Von der Reform profitieren schlussendlich alle, indem eine Entlastung stattfindet. Es geht darum, ein stabiles Steuersubstrat zu erreichen. Wenn die sehr vermögenden Einwohner:innen, die massgeblich zum Steuersubstrat beitragen, alle wegziehen und keine neuen Zuzüger mehr motiviert werden können, hat das massive Auswirkungen über alle Vermögensschichten. Daher ist es für jeden Kanton wichtig, steuerlich attraktiv zu bleiben, um diese Stabilität zu erreichen. Als Schlusslicht wird das schwierig. Dr. Michael Huynh, Landratskandidat Die Mitte Muttenz
Politik der Mitte Unsere Partei «Die Mitte» nimmt für sich in Anspruch, Sachpolitik zu betreiben und sich von etwelchen politischen Exzessen nach links oder rechts zu distanzieren. Das heisst, wir stehen dazu, eine bürgerliche Partei zu sein, die eine gesunde Wirtschaftspolitik betreibt und die soziale Verantwortung dennoch nie aus den Augen verliert. Unser Bestreben ist der Zusammenhalt der Schweiz, des Kantons und unserer Gemeinde. So vereinbaren wir dies in einem gemeinsamen Ziel, das auf folgenden Eckpfeilern beruht: Freiheit, Solidarität und Verantwortung. Weltweit betrachtet gehen diese Werte zunehmend verloren. Autokratisch geführte Staaten und Diktaturen beschneiden die Freiheit ihrer Landsleute zum reinen Machterhalt ihrer Gewaltherrscher. Solidarität kann ohne Freiheit gar nicht gelebt werden und Verantwortung für das Wohl der Gesellschaft bleibt ebenfalls auf der Strecke. Nur zu selten sind wir uns in diesem Zusammenhang bewusst, dass wir mit unserer schweizerischen Demokratie in der Komfortzone leben. Der Bestand dieser Staatsform ist nicht einfach auf unbestimmte Zeit gegeben. Demokratie muss von allen gelebt werden. Eine Studie der Uni Zürich, die besagt, dass in zunehmendem Masse und mittlerweile 40% unserer Bevölkerung keine journalistisch aufbereiteten Nachrichten mehr konsumiert, gibt zu denken. Wenn fast die Hälfte unserer Bevölkerung gar nicht mehr zur Kenntnis nimmt, was in ihrem Umfeld und der Welt geschieht, gerät die Demokratie und damit unsere geschätzte Staatsform in Schieflage. Wir sind froh, mit einer attraktiven Landratsliste mit kompetenten Persönlichkeiten unterschiedlichsten Alters einen Beitrag zum Erhalt unserer volksnahen Staatsform beizutragen. Weitere Infos: www.muttenz.die-mitte.ch
Christopher Gutherz
Aktiv zugunsten des Baselbiets und Muttenz ! Im Vorfeld der kantonalen Wahlen 2023 erfolgte am 22. September der traditionelle und farbige Wahlauftakt der Mitte Baselland durch die Kantonshauptstadt und in den Landratssaal. Ein klares Bekenntnis einer beachtlichen Anzahl Landratskandidierenden, die willens sind, sich aktiv für die po-litische Zukunft unseres Kantons und ihrer Gemeinde einzusetzen. Der Umfang und die Komplexität der politischen Herausforderungen nehmen stetig zu. So sind besonders interessierte und sehr enga-gierte Personen gefordert. Der Wahlkreis Muttenz-Birsfelden schätzt sich glücklich, solche Kandidie-rende der Wählerschaft präsentieren zu können. Dies sind Simon Oberbeck (bisher, Birsfelden), Franziska Egloff (Muttenz), Alain Gröger (Birsfelden), Simona Gutherz (Muttenz), Michael Huynh (Muttenz), Thomas Schaub (Muttenz), André Vögtlin (Muttenz), Janick Wiesner (Muttenz). Viele Auf-gaben sind künftig zu lösen: Kosten-Explosion im Gesundheitswesen, Altersvorsorge, Bildungsfragen, Finanzhaushalt, Energieversorgung, Umweltprobleme, usw. Dazu stehen unsere Kandidierenden mit ihrer bürgerlichen Haltung unter starkem Einbezug der sozialen Verantwortung zur Verfügung. Die Mitte – Partei schlägt Brücken zwischen politischen Extrempositionen und garantiert damit den Fort-schritt der lösungsorientierten Realpolitik.
Christopher Gutherz
Windenergie für Winterstrom! Wir wissen es schon lange. Die Krisen der letzten zwei Jahre zeigen, wie stark wir vernetzt sind, wie fragil unsere Versorgung ist. Damit wir genug Strom haben, nicht nur für diesen Winter, brauchen wir auch Windenergie. Windenergie wird noch zu wenig eingesetzt, obwohl sie ein grosses Potential hat. Vor allem im Winter kann die Windenergie die Lücken der Stromproduktion schliessen (Gehört zu den Zielen der Energiestrategie 2050, welche wir mit einer Ja – Mehrheit angenommen haben.). Der Wind stoppt nicht an der Grenze. Er ist in der Schweiz im Winter am häufigsten. Der Windenergieausbau ist wirtschaftlich. Je mehr in diesem Land eigenständig pro-duziert wird, desto unabhängiger wird die Schweiz in dieser Beziehung vom Ausland und die Stromversorgungssicherheit wird gewährleistet! Die Wertschöpfung bleibt mehrheitlich bei uns durch Montage und Wartung der Anlagen. Wind und Sonne sind vorhanden und es lohnt sich auf jeden Fall sie zu nutzen, auch wenn nicht immer alle Bedingungen optimal sind. Windanlagen werden nicht für die Ewigkeit gebaut, aber sie helfen uns in einer Übergangsphase in ein neues Energie-versorgungszeitalter. Wir brauchen die Windenergie!!
Maria Wermelinger
Landratswahlen 2023 - Politik wird und bleibt wichtig !   Corona, die Ukrainekrise und der Klimawandel sind externe Einflüsse, die sich in unserem Kanton bemerkbar machen. Wie es aussieht, werden die Energiekosten wegen den geopolitischen Spannungen und klimabedingt steigen und auf einem höheren Niveau verharren. Die Inflation hat ebenfalls einen kostentreibenden Einfluss auf alle Güterpreise unseres täglichen Bedarfs. Dazu kommen der Immigrationsdruck und eine wirtschaftliche Abflachung, die kaum zu vermeiden sein sind. Alle diese Herausforderungen werden von uns in den nächsten Jahren wichtige Entscheide im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik auf Kantonsebene abverlangen. Das Baselbiet hat mit dem Eidgenössischen Schwinger- und Älplerfest in Pratteln eindrücklich bewiesen, dass es grosse Herausforderungen erfolgreich, mit viel Tatkraft, Innovation und auch Humor anzunehmen weiss. Mit diesem freiheitlichen, solidarischen und verantwortungsbewussten Mindset stelle ich mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen als Landratskandidat zu Wahl. Unsere Liste hat Persönlichkeiten, die sich diesem Ziel verschrieben haben und das Baselbiet weiterbringen möchten. Ein positiver Trend zeigt sich bei all diesen obengenannten Herausforderungen beim Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit dürfte in den kommenden Jahrzehnten tiefer bleiben.  André Vögtlin, Landratskandidat Die Mitte Muttenz
Nachhaltig aufeinander zugehen! Die Gesellschaft wird durchgeschüttelt. Auch die im Baselbiet. Die einen haben Angst vor einem Krieg, der sich weiter ausbreitet und noch mehr Elend bringt. Die anderen sind in Sorge wegen der Umweltbelastung, die wir unserem Planeten zumuten. Wir sehen, dass Länder autokratischer geführt werden; sich Menschen als Elite ausgeben, die scheinbar für ihr Land einstehen! Sie missbrauchen ihre Macht, füllen das eigene Portemonnaie, statten ihre Entourage mit Geld und Vorteilen aus. All das macht, dass wir als Wählerinnen und Wähler kein Vertrauen mehr in die Politik haben. Dieses Misstrauen wird wiederum von Personen genutzt, um Wählerinnen und Wähler auf ihre Seite zu ziehen. Meistens handelt es sich um politische Gesinnungen, die nichts mit Demokratie zu tun haben. Als Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz und des Baselbiets sollten wir uns darum über das Wort Demokratie Gedanken machen und uns dafür einsetzen, dass die Politik vielfältig bleibt und dass wir als Gesellschaft weiterhin eine positive Streitkultur bewahren. Aufeinander zugehen ist wichtig! Der Respekt gegenüber anderen Meinungen zeichnet uns als Nation aus. Die Schweiz hat in der Welt ein gutes Ansehen. Bleiben wir weiterhin Vorbild. Extreme Patt-Positionen machen, dass wir als Land stehen bleiben würden. Setzen wir unsere Energie für Offenheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Wohlstand, Freiheit und Souveränität für alle ein. Wir dürfen uns keine Verschwendung von Ressourcen leisten. Nachhaltig aufeinander zugehen, sei es in der Politik oder in der Wirtschaft, ist ein Gewinn für die Umwelt, die Menschen und die Unternehmungen. Darum braucht es im Landrat weiterhin Personen, die für eine zukunftsfähige Politik stehen. Franziska Egloff-Schraner, Landratskandidatin Die Mitte Muttenz
Franziska Egloff-Schraner
Vizepräsidentin Die Mitte Muttenz, Mitglied Gemeinderat, Schulratsmitglied Sekundarstufe Muttenz

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